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Kommende Veranstaltungen

Das Coaching hat eine breitgefächerte Themenpalette. Es wird hauptsächlich zur Unterstützung von Einzelpersonen genutzt. Das Coaching unterscheidet sich grundsätzlich von einer Therapie, weil der Fokus der Arbeit mit dem Klienten nicht eine Linderung von Symptomen oder Heilung von Krankheiten ist, sondern eine mindestens ebenso professionelle Beratung, Begleitung sowie Unterstützung zur Persönlichkeitsentwicklung aber auch zu mehr Lebensqualität und beruflichem Erfolg. Daher ist ein Coaching in der Regel auf eine verbesserte Leistungsfähigkeit ausgerichtet. Die genauen Ziele sind im Coaching jedoch immer individuell festzulegen. Ein erfolgreicher Coaching-Prozess ist aber auch von der Qualität der Beziehung zwischen Coach und Klienten geprägt, weil die nachhaltige positive Veränderung nur durch ein gelungenes Zusammenspiel beider entsteht.

Beispiel:
Franziska ist unzufrieden in ihrem bisherigen Beruf und ist darüber sehr unglücklich. Sie braucht also dringend eine umfassende Veränderung. Leider weiss sie aber nicht in welche Richtung sie sich beruflich weiterentwickeln möchte.
In welchen Phasen läuft ihr Coaching ab?

Analyse

Wie beim Arzt auch entscheidet die richtige Analyse des Problems (Anamnese der Symptome) über den Erfolg der Maßnahme (Behandlung). Hier werden beispielsweise die aktuelle Lebenssituation genau analysiert sowie die vorhandenen Ressourcen (hilfreiche Stärken und bremsende Schwächen) von Franziska ermittelt

Zielfestlegung

Das genaue Ziel festzulegen (und es messerscharf von anderen Alternativen abzugrenzen) fällt Franziska schwerer wie gedacht. Sie hätte zwar genau beschreiben können was sie nicht will, aber bei dem „was sie will“ tut sie sich (noch) sehr schwer. Dieses Thema hat sich schon in der vorigen Phase abgezeichnet, denn das ist ja exakt ihr Problem für die es eine passgenaue Lösung zu finden gilt.

Veränderung

Der größte (und schwerste) Teil der Zusammenarbeit, der vom Coachee – in Zusammenarbeit mit dem Coach – bewältigt werden will. Hier findet die Veränderung statt – auch für Franziska. Ein äußerst wichtiger Baustein ist der aus dem NLP (= Neuro-Linguistisches Programmieren) bekannte „Ökö-Check, der prüft, ob die gefundene Lösung auch wirklich zu Franziska als Person, zu dem Umfeld, in dem sie lebt mit und mit den Menschen, die sie umgeben, zusammenpasst. Wäre das nicht der Fall, so wäre dies keine Lösung, die auch langfristig optimal funktioniert.

Umsetzung

Die Klientin / der Coachee Franziska setzt die vereinbarten Veränderungen in seinem Leben – also im Alltag – um. Dabei bleibt der Coach ein Begleiter, der im Hintergrund (z.B. in der nächsten Sitzung) den Prozess begleitet und ggf. durch weitere Unterstützung die Veränderung positiv mitwirkt. Franziska hat durch den Coaching-Prozess nicht nur herausgefunden welche Faktoren für sie ein erfülltes Berufsleben ausmachen, sondern auch warum und in welchem Ausmaß diese erfüllt sein müssen. Dieses klare Anforderungsprofil an ihre zukünftige Stelle lässt sie zum Einen zielgenau die richtigen Stellenangebote finden und zum Anderen besticht sie im Vorstellungsgespräch mit einer Klarheit über ihr (berufliche) Lebensvision.

Abschluss

Am Ende des Veränderungsprozesses wird sowohl für Coach als auch Klienten die Wirksamkeit des Coachings überprüft (Evaluation).

Anmerkung:

Oftmals wird davon ausgegangen, dass der Coach für ein Problem eine Lösung präsentiert. Jedoch begreift sich der Coaching-Prozess als eine zeitlich befristete Begleitung des Klienten, also eher die Hilfestellung, um bereits vorhandene Möglichkeiten besser zu nutzen und weitere sogar noch auszubauen. Das wirksamste Mittel für einen erfolgreichen Coaching-Prozess ist das Stellen der richtige Fragen, denn nur das erlaubt dem Coachee die eigene Sichtweise zu finden. Diese entspringt ihm/ihr selbst und ist damit am stimmigsten. Das bedeutet: Der Coachee ist voll für die inhaltlichen Aspekte verantwortlich – der Coach hingegen für formale Kriterien (z.B. den Prozess an sich und positive Umgebungsbedingungen).

Fazit:

Am Ende des Prozesses wird sie sich so in ihrer persönlichen Kompetenz weiterentwickelt haben, dass sie nicht nur die Lösung sieht, sich dorthin entwickelt und schließlich erreicht. Hier profitiert sie nicht nur von der passenden Lösung, sondern hat auch ihre Problemlösungskompetenz in einem weiteren Bereich erweitert. So kann sie ähnliche Problemstellungen demnächst selbst lösen.