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Einfach Schmerzen ausschalten können und die wirklichen Ursachen von Symptomen bzw. Problemen schnell und effektiv herausfinden, damit sie auch wirklich auch auf lange Sicht verschwunden bleiben? – Hört sich das für Sie utopisch an?

Was ist Hypnosetherapie

Mit Hypnotherapie – also der therapeutischen Nutzung von Hypnose – lassen sich diese Wünsche verwirklichen. Das bestätigen die Erfahrungen vieler Klienten, die diese sichere, schnelle und sanfte Art der Psychotherapie selbst erfahren haben. Diese Ergebnisse bestätigen sich auch in der wissenschaftlichen Anerkennung der Hypnotherapie als Therapieverfahren bereits im Jahre 2006 – in USA bzw. Großbritannien bereits vor über 50 Jahren. Es ist damit eines der schnellsten Verfahren in der Psychotherapie bzw. im Coaching überhaupt.

Was genau ist Hypnose?

Hypnose bzw. der Zustand der Trance ist ein ganz natürlicher Zustand – und zwar genauso natürlich wie schlafen. Genauer gesagt liegt die Trance in den auftretenden Hirnfrequenzen zwischen dem Wachbewusstsein und Schlaf. Der Zustand der Trance an sich bewirkt noch keine Veränderung, sondern erst die Anwendung hilfreicher hypnotherapeutischer Techniken. Der Vorteil der Arbeit in Trance ist, dass sehr viel schneller Erfolge erzielt werden können und diese auch nachhaltig bestehen bleiben. Die Elemente der Hypnotherapie fallen also auf einen fruchtbareren Boden.

Wie wirkt Hypnosetherapie?

In der Hypnotherapie werden 2 Strategien unterschieden: zum einen die suggestive Vorgehensweise, die – an der Oberfläche wirkend – Veränderungen bewirkt. Sie kennen bestimmt das Autogene Training, bei dem die formelhaften Sätze eine Wirkung im Körper erzielen – beispielsweise wird der rechte Arm wirklich messbar wärmer. Hierdurch wird sehr gut deutlich bewiesen, dass Veränderungen im Körper durch den Kopf verursacht werden. Wer also generell „mit Köpfchen“ vorgeht, ist klar im Vorteil.

Zum anderen wirkt die analytische Hypnosetherapie, die tiefgreifender bei der Auflösung der Symptome wirkt. Meistens wird von Therapeuten die „einfache“ Hypnotherapie angewendet, weil nur wenige Therapeuten die analytische Hypnotherapie überhaupt beherrschen. Hier wird ursachenorientiert vorgegangen – also wirklich deren Grund herausgefunden – was im Endeffekt zu der langanhaltenden Symptomfreiheit führt.

Manchen Menschen befürchten fälschlicherweise, dass die tiefergehende Strategie wesentlich länger dauert. Dies ist definitiv nicht so, weil sich die Strategien nur in ihrer konkreten Vorgehensweise unterscheiden – oftmals werden sogar mit der analytischen Vorgehensweise die schnelleren Ergebnisse erzielt.

Beispiel:

Die Raucherentwöhnung für eine rüstige Rentnerin führte diese zu einem Erlebnis als 4-jährige, der das passiert ist, was wir aus dem Film „Kevin allein zu Haus“ kennen. Sie war als 4-jährige – unbeabsichtigt – den ganzen Tag auf dem Dachboden eingesperrt. Dieses Ereignis hat mit dem kleinen Mädchen etwas gemacht und sorgte später dann dafür, dass sie immer wieder zur Zigarette griff – und das über 50 Jahre lang. Eine bewusste Erinnerung an dieses Erlebnis hatte sie zwar nicht, aber ausschließlich mit Hilfe dieser wertvollen Informationen aus ihrem Unterbewusstsein schloss sich für sie der Kreis und ihr Symptom „Rauchverlangen“ bekam hierdurch nun einen Sinn. Sie selbst sagte, dass selbst wenn sie das Ereignis erinnert hätte, sie es nie in Verbindung mit dem Beginn ihrer „Raucherkarriere“ viele viele Jahre später gebracht hätte.

Die Frage, die immer wieder gestellt wird: „Und dass soll jetzt wirklich die Ursache gewesen sein?“ Die Antwort gibt sich der Klient / die Klientin immer selbst: Verschwindet das Symptom und bleibt auch weg, dann war das der notwendige Volltreffer.

Warum wirkt Hypnosetherapie so viel schneller als andere Verfahren?

Das Eisbergmodell, das dem Psychoanalytiker Sigmund Freud zugeschrieben wird, zeigt sehr deutlich wie uneffektiv die Arbeit mit der kleinen Spitze eines Eisberges, die aus dem Wasser ragt, sein muss. Und wie viel wirksamer im Gegensatz dazu das Einbeziehen der 95%, die sich unterhalb der Wasseroberfläche befinden, ist. Wäre das Problem oberhalb der Wasseroberfläche, würde niemand einen Therapeuten brauchen, sondern könnte die Symptome selbst überwinden. Gerade weil sich jedoch der Schlüssel zur Gesundheit (fast) immer unterhalb der Wasseroberfläche befindet, führt das Ignorieren dieses Erfolgsfaktors zu uneffektiven Therapien und damit zu unnötig langen Wartezeiten auf einen freien Therapieplatz. Wie katastrophal die Ignoranz gegenüber dem Teil, der sich unter Wasser befindet, sein kann, sollte man spätestens seit dem Untergang der Titanic erkannt haben.

Dieses Kräfteverhältnis von 5% zu 95% zeigt ganz klar warum Verfahren, die „unter Wasser“ gucken können, wesentlich schneller bzw. überhaupt erst langandauernde Gesundheit wiederherstellen können.